Glanrinder – Fleisch einer alten Rasse – zart und aromatisch

Das Glanrind ist eine traditionelle Rasse des Hausrinds, die ursprünglich in Rheinland-Pfalz beheimatet war. Anfang der 1980er Jahre war sie fast ausgestorben. 2006 und 2016 wurde es von der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen (GEH) zur „Gefährdeten Nutztierrasse des Jahres“ erklärt. Heute gibt es deutschlandweit wieder knapp 2000 Tiere.

Circa 30 davon leben seit dem Jahr 2016 auf dem Klosterhof. Die meiste Zeit des Jahres grasen sie auf großflächigen Naturschutzweiden im Rodebachtal und genießen dort die kräuterreichen Waldwiesen. Sie tragen somit zum Erhalt der Kulturlandschaft bei.

Frische Luft, frisches Wasser und viel Bewegungsfreiheit machen das in Kennerkreisen als sehr hochwertig geschätzte Fleisch der Glanrinder besonders schmackhaft. Das Fleisch eines Glanochsen ist bei Gourmets äußerst beliebt.

Bei uns, auf dem Klosterhof, dauert die Aufzucht der Glanrinder und Glanochsen mindestens ein Jahr länger als in der Rindermast üblich ist.

Bei unseren Mutterkühen und ihren Nachkommen ist uns der entspannte und handzahme Umgang besonders wichtig. Die tägliche Arbeit für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschränkt sich nicht nur aufs Füttern und Einstreuen. Unsere Glanrinder werden von ihnen regelmäßig geputzt und gestreichelt. Leckerchen aus der Hand sorgen für das nötige Vertrauen. So ist es auch möglich, bei Bedarf dem neugeborenen Kalb in den ersten Tagen Hilfestellung beim Trinken zu geben.

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